Thermoanalyse, Differentialscanningkolorometrie (DSC)

Thermoanalyse, Differentialscanningkolorometrie (DSC) DIN EN ISO 11357
demo-001Dynamische Differenzkalorimetrie – DDK/ DSC (Thermoanalyse)
Mit den verschiedenen Methoden der thermischen Analyse lassen sich viele für die Verarbeitung wichtige Eigenschaften von Werkstoffen bestimmen, wie z.B. Schmelz- bzw. Glaspunkte, Reaktionswärmen, Wärmeleitfähigkeiten und Zersetzungstemperaturen. Aus diesen Rohdaten können, z.T. mit Hilfe von Auswertungsprogrammen, weitergehende Informationen wie Kristallisations- und Vernetzungsgrade, Reaktionsverläufe, Füllstoffgehalte u.ä. gewonnen werden. Das Labor für Werkstoff-Analysen einige in der modernen Werkstoffuntersuchung gängigen Geräte wie DSC, TGA und MVR.
Mit Hilfe der Kalorimetrie wird die Wärmemenge bestimmt, die bei einer physikalischen oder chemischen Umwandlung eines Stoffes aufgebraucht werden muss oder entsteht . Dementsprechend ändert sich die innere Energie des Stoffes, die bei konstantem Druck als Enthalpie H bezeichnet wird.
Für praktische Anwendungen ist die Enthalpieänderung ∆H zwischen zwei Zuständen relevant.
∆H = ∫ Cp . dT
Vorgänge, die zu einer Erhöhung der Enthalpie(Schmelzen, Verdampfen, Glasübergang) führen, werden als endotherm, Vorgänge, welche die Enthalpie erniedrigen (Kristallisation, Härtungsverlauf, Zersetzen) als Exotherm bezeichnet.