Thermische Stabilität /OIT-Messung

Alterungsprozesse und deren Wirkung 
Polymere Werkstoffe finden zunehmend Verwendung bei Produkten mit einer Lebensdauer von einigen Jahren bis mehreren Jahrzehnten. Neue Material- und Compound-Entwicklungen erreichen technische Materialeigenschaften (z.B. Festigkeit) wie diejenigen von Metallen und Keramiken. Kunststoffe verfügen aber über eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber den über Jahrhunderte bewährten Werkstoffen (z.B. Formgebung, Gewichtseinsparung, Schlagfestigkeit,...). Obwohl viele Polymere gewissen Veränderungen physikalischer (z.B. Änderung der Morphologie) und chemischer (z.B. Oxidation) Natur während der Verarbeitung und des Gebrauchs unterliegen, ist es heute möglich, Polymerwerkstoffe durch geeignete Modifikation (z.B. Copolymerisation, Zusatzstoffe) gezielt den Anforderungen hinsichtlich Lebensdauer anzupassen. Die Anforderungen an langzeitstabile Produkte sind vielseitig und müssen bei einer Entwicklung möglichst eindeutig definiert werden.

Die DSC-OIT-Methode stellt ein Verfahren dar, bei dem mit Hilfe von DSC eine vergleichende Aussage über die Stabilität von Werkstoffen gegenüber thermisch-oxidativen Angriff getroffen werden kann.

DIN EN ISO 11 357-1 Dynamische Differenz-Thermoanalyse (DSC)
DIN EN ISO 11 357-2 Glasumwandlungstemperatur
DIN EN ISO 11 357-3 Schmelz- und Kristallisationstemperatur,
DIN EN ISO 11 357-4 Spezifische Wärmekapazität
DIN EN ISO 11 357-7 Kristallisationskinetik

oit 1

OIT-Thermogramm

DSC-Thermogramm

DSC-Thermogramm eines TPU